Dagmar Gester arbeitet an der Schnittstelle von Fotografie, materialbezogenen Prozessen und gesellschaftlichen Fragestellungen.
Ihre konzeptuelle Praxis befasst sich mit Fragen von Zugehörigkeit, Heimat und biografischen Bruchstellen.

Die Fotografie dient ihr dabei als Ausgangspunkt – nicht als Abbild, sondern als Spur des Realen.
Sie transformiert, überlagert und kontextualisiert das fotografische Bild und geht dabei zunehmend über die Fotografie hinaus.

Gesters Arbeiten sind forschend, dialogisch und prozessorientiert.
Sie bewegen sich zwischen Kunst, Archiv und Wissenschaft und entfalten sich als Konstellationen, in denen persönliche Erzählungen und kollektive Geschichten miteinander in Beziehung treten und neue Dialogräume entstehen.